Zum Inhalt springen

Text 09

Karla Kabot

Die Säuberung des Mundraumes ist eine alltägliche Praxis einer Person und das Erlernen und Optimieren dieser, lässt sich mit Abschluss des vollendeten Zahnwachstums zu einem festen Bestandteil der frühkindlichen Erziehung zählen. Das Wissen um diese Praxis, wird zum einen durch das familiäre Umfeld vermittelt, ebenso wie in Bildungseinrichtungen, wie Kindergärten und Schulen und im Rahmen einer alljährlichen Prophylaxe auch in Zahnarztpraxen. Ersteres bedient sich dabei öfters eines grünen Stofftier-Krokodils namens „Kroko“, welches auf spielerische Art und Weise den Lernerfolg der Technik dieser Praxis unterstützen soll.

Die Reinigung des Mundraumes, inklusive des Gebisses, wird täglich durchschnittlich zwei bis dreimal ausgeführt. Personen reinigen ihre Zähne zumeist am Morgen nach dem Aufstehen und am Abend vor dem zu Bett gehen. Abhängig von den Gewohnheiten und Vorlieben, führen manche Personen diese Praxis zusätzlich auch nach weiteren Mahlzeiten im Verlauf des Tages durch.

Die Praxis zur Säuberung des Mundraumes erfolgt mithilfe eines Geräts, welches „Zahnbürste“ genannt wird. Der Griff bzw. Stiel kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wie zum Beispiel Holz oder Plastik. Am Kopf des Stiels befindet sich eine Bürste, die idealerweise 2,5-3 cm Länge messen sollte (bei Kindern ca. eine Länge von 2 cm). Je nach Empfindlichkeit des Mundraumes und persönlicher Vorliebe, kann man zwischen drei verschiedenen Borstenstärken wählen: harte, mittlere oder weiche Borsten. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit, eine elektrisch betriebene „Zahnbürste“ zu benutzen, welche die manuelle Durchführung der Kreis- und Rüttelbewegungen übernimmt.

Zur optimalen Reinigung des Gebisses, schmiert eine Person eine eigens für diese Praxis angefertigte Creme auf den Bürstenkopf, befeuchtet diesen und führt die Zahnbürste zum Mund. Diese wird nun im 45 Grad Winkel an das Zahnfleisch und die Zähne angelegt. Die Person drückt dabei die Borsten leicht gegen die Zähne und das Zahnfleisch und führt kleine, rüttelnde Hin- und Her Bewegungen von einer halben Zahnbreite durch, sodass die Zahnbeläge gelockert und schonend entfernt werden. Die Person führt diese Technik in jedem Zahnabschnitt, den Außenflächen, den Innenflächen und den Kauflächen durch. Insgesamt sollte die Praxis eine Zeitdauer von zwei bis drei Minuten beanspruchen. Abschließend spuckt die Person die im Mund entstandene Flüssigkeit aus Essensresten, Speichel und Zahnpasta-Schaum aus und spült den Mundraum noch einmal mit frischem Wasser aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.